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Was bietet die Region |
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Die Landschaft links und rechts der Mosel gilt als eine der schönsten romantischen Gegenden Deutschlands, ja sogar Europas, und das schon seit der Zeit der Römer. Das hat der Moselregion viele Superlative eingetragen: "Älteste Weinregion Deutschlands", "beliebtestes Tourismusgebiet der Bundesrepublik", "schönste Flusslandschaft nördlich der Alpen" . Sicher, jedes dieser Attribute trifft auf seine Weise zu - und doch erklären diese vielen Auszeichnungen die Faszination des mehr als 500 km langen Flusses nur sehr unzureichend. Nein, so einfach ist der Mosel nicht beizukommen und so laden ihre vielen Windungen, die waldreichen Höhenzüge und die kühlen Bachtäler zu eigener Entdeckung ein. Das lohnt sich, da sind die Burgen und alten Klöster, zahllose romantische Fachwerkbauten und Winzerdörfer, dazu die vielen Zeugnisse großer Vergangenheit. Selbst sonst meist nüchtern-wissenschaftliche Geografen geraten ins Schwärmen, wenn sie von der Mosel berichten. Sie schildern die Flussregion als eine der abwechslungsreichsten Landschaften Mitteleuropas und nennen sie in einem Atemzug mit dem Rhein. Sie teilen die Mosel (etwas unromantisch) ein in die Obermosel, die Trierer Talweitung, die Mittelmosel und, natürlich, die Untermosel. Das klingt nach trockenem Lehrbuch und soll uns bei einer Reise auf "der kleinen Maas" (so die Bedeutung des Namens Mosel) höchstens noch als ungefähre Orientierung dienen. Ebenso ein paar geschichtliche Daten, die die ungeheure Vielfalt der Kulturlandschaft ein wenig besser verständlich machen. Da waren um 500 vor Christi die Kelten, die hier eine hohe Kultur entwickelten und etliche Zeugnisse hinterließen. Dann kamen mit Caesar die Römer und mit ihnen der Beginn des höchst entwickelten Weinbaus. Als die Region schon 1000 Jahre besiedelt war, kamen die Franken und mit ihnen die Zeit vieler mächtiger Klostergründungen. Im Mittelalter dann, zur Zeit der Hohenstaufen, erlebt das romanische Bauen mit Burgen und Schlössern seinen Höhepunkt, Kunst und Kultur stehen im Zentrum. Nach dem Dreißigjährigen Krieg folgen französische Besatzung, dazu dann Armut und Niedergang, bis aufstrebender Weinbau und erster Tourismus mit Dampfschifffahrt und Eisenbahn die Entwicklung bis heute prägen. Lust auf Kultur der besonderen Art? An der Mosel präsentiert sich die älteste in sich geschlossene Kulturlandschaft Europas, die zugleich offen für eigene Wege und Entdeckungen der Besucher der Region ist. "Schmelztiegel der Völker" haben Historiker das genannt, was sich hier in der mehr als 2000-jährigen Geschichte von Fluss und umgebender Landschaft findet. Der Bogen spannt sich von den Kelten und Römern über die Franken, später Franzosen bis hin zur Preußenzeit und zu den sichtbaren Umbrüchen des Industriezeitalters und den heutigen Erholungsmöglichkeiten. Denn auf Grund ihrer geografischen zentralen Lage war die Region ständig kulturellen Einflüssen von außen ausgesetzt. Die Menschen an den Flussufern, den Hängen und auf den Hochplateaus haben ihre Lebensweise durch diese Einflüsse verändert, sie einbezogen in ihre Lebensart und auch ständig weiterentwickelt bis hin zu dem, was heute eine Reise entlang der Mosel so ungeheuer reizvoll werden lässt: Jene Mischung aus bewahrter Tradition, die geprägt ist vom wirtschaftlichen Auf und Ab durch die mehr als zwei Jahrtausende und der Fähigkeit, Fluss und Ufer zur Grundlage der eigenen Existenz zu machen. Das hat die Menschen am Fluss geprägt, nicht nur in den kulturellen Zentren wie Trier oder Koblenz, sondern auch in den kleinen Winzerdörfern und den Städten wie Bernkastel und Saarburg. Und so finden sich noch heute einstmals römische Gebietseinteilungen als noch immer gültige Grenzen von Verwaltungsbezirken. Oder Flur und Ortsnamen keltischen Ursprungs, Spuren dieser Sprache in den moselfränkischen Dialekten. Überhaupt die Sprache: Die Fachausdrücke der Winzer gehen nahe zu vollständig auf römische Ursprünge zurück. Das alles bildet die vielfältige Grundlage für den heutigen Kultur Erlebnis -Tourismus, wie ihn die Mosel in vielfältiger Ausprägung bietet. Das spannt sich vom reinen Kulturgenuss mit Burgen, Schlössern und Festivals, Weingenuss und Musikerlebnis bis hin zu ungetrübtem Radfahrvergnügen und vielen Wandermöglichkeiten mit atemberaubenden Aussichten über den Moselhöhenweg. |
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Rezepte
Hier zwei kleine Rezepte aus der Region, zum ausprobieren: Kräftiges Walnussbrot Weitere Rezepte folgen. |
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